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Geschwindigkeitsverstoß - Was droht?

Das Verkehrsrecht ändert sich regelmäßig. Besonders bedeutsam ist die kürzlich vollzogene Änderung der Punkte- und Bußgeldordnung:

 

Sollten Sie einen Bußgeldbescheid wegen des Fahrens mit einer überhöhten Geschwindigkeit erhalten haben hilft Ihnen, ihr Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin.

Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gehört zu den häufigsten Gründen für die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens überhaupt.

Hierbei wissen die meisten Betroffenen nicht, welche Sanktionen ihnen im konkreten Fall drohen.

Dies ist einer der Gründe, weshalb im Bußgeldverfahren einer Verteidigung durch einen Fachanwalt für Strafrecht/Verkehrsrecht anzuraten ist.

Ein Grund dafür ist, dass die 2014 erfolgte Umwandlung des Flensburger Punktesystems in ein Fahreignungsregister (FAER) nicht umfassend mit einer Änderung der Sanktionen verbunden wird. Bis zur Reform konnten Autofahrer achtzehn Punkte im Register sammeln, bevor Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Im neuen System erfolgt die Entziehung bereits zwingend mit der Eintragung des achten Punktes!

Die entzogene Fahrerlaubnis muss somit neu beantragt werden. Ein solcher Antrag auf Neuerteilung ist jedoch frühestens nach einer Frist von sechs Monaten zulässig.

Auch unterhalb der, unter Umständen, existenzbedrohenden Entziehung der Fahrerlaubnis, gibt es eine Vielzahl weiterer einschneidender Sanktionen. Hierunter fallen die Zahlung von Bußgeldern, der Eintragung von Punkten in das Fahreignungsregister, die Verlängerung der Probezeit oder sogar mehrmonatige Fahrverbote. Die Dauer von Fahrverboten beträgt zwischen einem und bis zu sechs Monaten.

Ein Fachanwalt für Strafrecht/Verkehrsrecht kann durch sein erworbenes Spezialwissen eine auf ihren Fall abgestimmte Verteidigung aufbauen.

Beispielweise gelten im Ordnungswidrigkeitenverfahren in der Regel kurze Verjährungsfristen von 3 Monaten. Deshalb erfolgt immer eine rechtliche Prüfung mit dem Hintergrund, ob eine mögliche Verjährung vorliegt.  Die Konsequenz wäre die die zwingende und endgültige Einstellung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens.

Dies ist auch angebracht, da wie nachfolgend erklärt, bereits kleine Unterschied im Sachverhalt zu gänzlich anderen Rechtsfolgen führen können.

Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit werden grundsätzlich in inner- und außerorts begangene Verstöße unterteilt.

Während bei einer Überschreitung von bis zu 20 km/h innerorts „nur“ ein Bußgeld von bis zu 35 Euro verlangt wird, steigt dieses ab dem einundzwanzigsten überschrittenen Kilometer bereits auf 80 Euro an und die Eintragung eines Punktes in das Fahreignungsregister an.

Ab dem sechsundzwanzigsten überschrittenen Kilometer droht Ihnen neben einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und der Eintragung eines Punktes, zusätzlich noch die Verhängung eines 1-monatigen Fahrverbotes.

Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit werden in der Regel durch Nachfahrfahrzeuge oder sogenannte „Blitzer“ erfasst. Die hierbei erfolgte Messung kann durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht/Strafrecht oftmals erfolgreich angegriffen werden.

Grund hierfür ist, dass mehreren gängigen Messverfahren eine hohe Fehleranfälligkeit innewohnt, bzw. diese falsch angewendet werden.

Zwar wird Ihnen bei ihrem Messergebnis ein sogenannter Toleranzabzug von drei Kilometer gewährt. Wurden bei Ihnen eine Geschwindigkeit von über 100 km/h gemessen, beträgt der Abzug sogar drei Prozent der gemessenen Geschwindigkeit.

Bei einer Messung durch ein Nachfahrsystem kann sogar ein noch höherer Toleranzabzug gewährt werden, der oftmals fünf Prozent und mehr beträgt. Dies richtet sich nach dem, im konkreten Einzelfall, angewendeten Messverfahren.

Nicht nur der Messvorgang als solcher, auch die Aufstellung des Messgerätes kann fehlerhaft erfolgt sein. Auch eine fehlerhafte Rechnung bei der Erstellung des gewährten Toleranzabzuges kann erfolgt sein. Bereits eine negative Abweichung um einen gemessenen Kilometer kann jedoch entscheidende Änderung des Vorwurfs zur Folge haben, wodurch bestimmte Sanktionen im Einzelfall gänzlich ausscheiden.

Gerade diese Vielschichtigkeit des Messvorgangs und aller damit in Zusammenhang stehenden Einzelheiten und Gegebenheiten führt dazu, dass die Verteidigung durch einen Fachanwalt für Strafrecht/Verkehrsrecht von Vorteil ist.

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