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Fahrerflucht- Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Im Verkehr kommt es häufiger zu Unfällen. Durch solche Begebenheiten entstehen bei den beteiligten Verkehrsteilnehmern bestimmte Handlungspflichten. Ist man Unfallbeteiligter, aber man kann den anderen Betroffenen nicht auffinden, wie hat man dann zu reagieren, um eine Strafe zu vermeiden?

 

Bei diesen Pflichten geht es nicht bloß um ein Bugeld oder die Entziehung der Fahrerlaubnis, sondern sogar um eine Haftstrafe!

Ihr Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin hilft Ihnen diese Strafen zu vermeiden.

 

Der Grundsätzliche Sachverhalt, der ein Fehlverhalten nach einem Unfall erfasst, ist § 142 StGB. "Fahrerflucht" oder  "das unerlaubte Entfernen vom Unfallort" ist mit bis zu drei Jahren Strafe kein unerhebliches Delikt im Schnittpunkt von Verkehrsrecht und Strafrecht.

 

Wie macht man sich wegen Fahrerflucht bzw. dem unerlaubten Entfernen des Unfallorts nach § 142 StGB strafbar?

 

Zunächst muss sich überhaupt ein Unfall ereignen, bevor man überhaupt an Fahrerflucht denken kann. Im Strafrecht wird der Unfall im Zusammenhang mit dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort definiert als ein plötzliches Ereignis mit nicht geringfügigem Schaden, das im Zusammenhang mit den Gefahren des Straßenverkehrs steht.

 

Daraus ergibt sich direkt der verkehrsrechtliche Bezug.

Ein Unfall kann sich im Verkehr in vielerlei Hinsicht ereignen. Normalerweise werden Verstöe dann mit Bußgeldern, Fahrverboten oder der Entziehung der Fahrerlaubnis bestraft. Was macht die Fahrerflucht so besonders, dass das Entfernen vom Unfallort mit einer Haftstrafre belegt wird und nicht wie andere Verstöße im Verkehr nur mit Bußgeldern oder Fahrverboten?

 

Um im Anwendungsbereich der Fahrerfluchtnorm zu fallen, müssen Sie auch Unfallbeteiligter sein. Sie sind Unfallbeteiligter beim unbefugte Entfernen vom Unfallort, wenn Ihr Verhalten der Sache nach zum Unfall beigetragen hat.

Diese Definition ist breit gefasst, um viele Konstellationen zu erfassen.

Hat sich ein Unfall ereignet und sind Sie Unfallbeteiligter, dann stellt sich die Frage nach der konkreten Tathandlung im Sinne des § 142, welcher die Fahrerflucht normiert.

 

Diese Handlungen im Zusammenhang mit der Fahrerflucht beschreiben die Verwerflichkeit.

 

Drei Handlungen sind zu unterscheiden:

 

1. Feststellungspflicht nicht nachgekommen.

Ereignet sich ein Unfall und ist bereits Polizei vorort, so ist es zunächst Ihre Pflicht, sich zu melden und anzugeben, dass Sie ein Unfallbeteiligter sind.

 

2. Nicht lang genug auf feststellungsberechtigte Person gewartet.

Natürlich werden nicht immer sofort Polizisten vorort sein. Dies berechtigte Sie jedoch nicht, die Gunst der Stunden zu nutzen, um sich einer Feststellung u entziehen. Vielmehr müssen Sie eine angemessen Zeit auf feststellungsberechtigte Personen warten. Wie lange Sie zu warten haben, hängt von Art und Intesität des Unfalls ab.

Hier besteht beispielsweise eine gute Möglichkeit für Ihren Anwalt für Verkehrsrecht, um Ihre Verteidigung erfolgreich zu gestalten.

 

3. Berechtigtes Verlassen ohne Möglichkeit der späteren Feststellung der Person.

Sie müssen nicht den ganzrn Tag warten. Aber Sie müssen es ermöglichen, dass Ihre Person, sofern Sie Unfallbeteiligter sind, ermittelt werden kann.

 

Haben Sie eine der Handlungen begangen, dann ist noch nicht alles verloren. Ihr Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin kann auf tätige Reue plädieren.

Nach einem Unfall kann man verstört, verwirrt und verängstigt sein. Nicht jeder denkt sofort, dass er sich der Fahrerflucht durch das unerlaubte Entfernen strafbar macht.

 

Aber die tätigt Reue hat enge Grenzen! Nach einem Unfall haben Sie 24 Stunden Zeit die Feststellung ihrer Person nachzuholen.

 

 

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142 StGB

Ihr Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin hilft Ihnen!

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